Putin zeigt seine Wertschätzung

Die Russen haben grossen Respekt vor Ferdi Muheims Wirken. Das beweisen die zwei bedeutenden Orden, die sie dem Andermatter verliehen haben:

Orden des heiligen Fürsten Danylov

Am 13. Februar 2001 erhielt Ferdi Muheim in der russischen Botschaft in Bern den Orden des heiligen Fürsten Danylov. Er wurde überreicht vom russischen Patriarchen Alexy II, der in Russland einen vergleichbaren Status hat wie der Papst in Mitteleuropa. Der Orden des heiligen Fürsten Danylov ist denn auch eine der wichtigsten Auszeichnungen der russisch-orthodoxen Kirche. Zu verdanken hat ihn Ferdi Muheim vor allem seinem Engagement fürs Russendenkmal – als Erinnerung an den Feldzug von General Suworow.

Ferdi Muheim mit Sergej Lawrow
Ferdi Muheim mit Aussenminister Sergej Lawrow nach der Verleihung des Ordens der Freundschaft.

Orden der Freundschaft

Am 21. November 2006 war Ferdi Muheim wieder in der russischen Botschaft in Bern zu Gast. Diesmal war aber nicht Patriarch Alexy II. vor Ort, sondern Aussenminister Sergei Lawrow. Er verlieh Muheim den Orden der Freundschaft, und zwar für «seine Verdienste und den bedeutenden Beitrag zu den freundlichen Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz». Der Orden der Freundschaft ist die höchste Auszeichnung, die ein Ausländer von Russland erhalten kann. Er kann deshalb nur vom russischen Präsidenten angeordnet werden. Der hiess damals noch Wladimir Putin. Bei ihm würde sich Ferdi Muheim gern revanchieren: Er will Putin so bald als möglich nach Andermatt einladen.