Präsident ehrt gefallene Soldaten

Ferdi Muheim und Dimitri Medwedew
Ferdi Muheim mit Präsident Dimitri Medwedew beim Besuch des Suworow-Denkmals.
Dimitri Medwedew Suworow Denkmal
Präsident Dimitri Medwedew beim Besuch des Suworow-Denkmals im September 2009.

Jährlich besuchen tausende Touristen das Russendenkmal in der Schöllenenschlucht bei Andermatt. Hier gedenken sie den rund 7000 russischen Soldaten, die 1799 in der Schlacht gegen die Franzosen gefallen waren. Einmal im Jahr, immer am 24. September, findet beim Denkmal eine offizielle Gedenkfeier statt – organisiert von Ferdi Muheim und der russischen Botschaft in der Schweiz. Zu dieser Feier kommen jeweils ranghohe russische Politiker nach Andermatt. Sie verehren General Suworow noch heute als tollkühnen Feldherrn. Im September 2009 – zum 210-Jahr-Jubiläum der Schlacht – legte gar Präsident Dimitiri Medwedew einen Kranz nieder. Es war der erste Staatsbesuch eines russischen Präsidenten in der Schweiz. Zur Organisation dieses Besuchs hatte Ferdi Muheim massgeblich beigetragen.

Das 1899 erstellte Denkmal ist heute noch die grösste Gedenkstätte für russische Soldaten ausserhalb der russischen Landesgrenze. Daher ist immer wieder von einer russischen Exklave die Rede. Das 563 Quadratmeter grosse Gebiet, auf dem das Denkmal steht, gehört jedoch nur im zivilrechtlichen Sinn der russischen Föderation. Für die russische Bevölkerung bedeutet dieser Flecken Erde dennoch ein Stück Heimat. Für Renovationen und Reinigungen ist die Gemeinde Andermatt verantwortlich.